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Gründergeschichten

Diese Seite wird derzeit überarbeitet. Demnächst stellen sich hier unsere Gründerinnen und Gründer vor.

Gründersteckbriefe

SmartMembranes GmbH

Die SmartMembranes GmbH stellt makro- und nanoporöse Membranen aus Aluminiumoxid und Silizium mit hochgeordneten Honigwaben-Strukturen  und einer engen Porendurchmesserverteilung her, deren Porendurchmesser  mit einer Präzision auf Nanometerebene eingestellt werden können.Die  Einsatzmöglichkeiten in Industrie und Forschung sind nahezu unbegrenzt,  neben der Filtration von Wasser, Luft oder anderen Stoffen, können diese  Membranen in der Sensorik, unter anderem im Umweltschutz, in der Raum-  und Atemluftüberwachung oder der Arbeitsmedizin angewendet werden. Das  Unternehmen wurde 2009 als GmbH gegründet und hat seinen Sitz im  Technologiepark weinberg campus in Halle. Mehr unter www.smartmembranes.de   .

NH Dyeagnostics GmbH

Der Gründer der NH Dyagnostics GmbH Dr. Jan Heise. Foto: ...

Der Gründer der NH Dyagnostics GmbH Dr. Jan Heise. Foto: ...

Der Gründer der NH Dyagnostics GmbH Dr. Jan Heise. Foto: ...

NH DyeAGNOSTICS GmbH, hinter diesem Firmennamen verbirgt sich hochkomplexe Technologie und Hoffnung auf bessere Therapie für Jene, die beispielsweise an Krebs erkranken. Der Gründer Dr. Jan Heise ist mit seinem Unternehmen seit 2009 am Markt. Dabei dreht sich alles um ein neuartiges Verfahren für die Proteinforschung, das es erlaubt komplexe Proteinmuster besser miteinander zu vergleichen und Krankheitsverläufe auf molekularer Ebene schneller zu erkennen und weiter zu erforschen. “Unser erstes Produkt wurde durch die exklusive Lizenznahme einer Technologie des Leibniz-Institutes für Pflanzenbiochemie möglich. Inzwischen haben wir unser Produktportfolio durch eigene Forschung & Entwicklung, aber auch durch Zusammenarbeit mit anderen Partnern deutlich vergrößern können” sagt Dr. Heise. Sein Unternehmen hat mittlerweile 7 Mitarbeiter und verkauft seine Produkte weltweit.

Mehr unter www.dyeagnostics.com.

INL - Privates Institut für Nachhaltige  Landbewirtschaftung GmbH

Die Gründer der INL - Privates Institut für Nachhaltige Landbewirtschaftung GmbH. Foto: M. Behne, behnelux.de

Die Gründer der INL - Privates Institut für Nachhaltige Landbewirtschaftung GmbH. Foto: M. Behne, behnelux.de

Die Gründer der INL - Privates Institut für Nachhaltige Landbewirtschaftung GmbH. Foto: M. Behne, behnelux.de

Die INL - Privates Institut für Nachhaltige Landbewirtschaftung GmbH, eine Ausgründung aus der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, hat sich darauf spezialisiert, landwirtschaftliche Systeme und deren Auswirkungen auf die Umwelt anhand betriebsspezifischer Daten zu analysieren und zu bewerten.

Gemeinsam mit seinem Team berät Geschäftsführer und Agraringenieur Peter Deumelandt landwirtschaftliche Betriebe, Dienstleister und Behörden in Bezug auf nachhaltige Bewirtschaftung. Die INL GmbH erstellt Studien, Gutachten und Konzepte, u.a. für den Pflanzenanbau, für den Boden, Natur- und Klimaschutz sowie die Nahrungs- und Futtermittelproduktion. Ein Premiumprodukt erstellt die INL in Zusammenarbeit mit der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) das sogenannte DLG Nachhaltigkeitszertifikat, welches Verbrauchern zum Beispiel beim Kauf von Obst und Gemüse im Supermarkt begegnet.

Für die Erfassung, Analyse und Auswertung landwirtschaftlicher Produktionsprozesse verwenden die INL-Gründer unter anderem die an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg entwickelte Software „REPRO“. Auf dem deutschen Markt ist die INL GmbH das einzige Unternehmen, das diese Analysen in dieser Tiefe durchführen kann.

Mehr unter www.nachhaltige-landbewirtschaftung.de   .

Nonlin GmbH

Die Gründer der Nonlin GmbH. Foto: M. Behne, behnelux.de

Die Gründer der Nonlin GmbH. Foto: M. Behne, behnelux.de

Die Gründer der Nonlin GmbH. Foto: M. Behne, behnelux.de

Gunter Schenck, Stephan Mucha und Thomas Püschel haben eine neue Software entwickelt, mit der das Tragverhalten von Betonbauten genauer berechnet und simuliert werden kann. Mit Unterstützung des Univations-Netzwerks gründeten die drei Bau- und Wirtschaftsingenieure der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg die nonlin GmbH.

Das selbst entwickelte Beton-Materialmodell erlaubt es erstmals, alle Beanspruchungszustände, die in der Baupraxis vorkommen können, wirklichkeitsnah in Computersimulationen abzubilden – ganz gleich ob von einer Brücke, einem Hochhaus oder einer Talsperre. Mit dem innovativen Computersimulations-Werkzeug können die Ingenieure sozusagen ins Innere einer Konstruktion schauen und es wird dabei genau ersichtlich, an welcher Stelle welche Kräfte auftreten. So kann die statische Sicherheit auch in kritischen Fällen überprüft und Sicherheitslücken aufgespürt werden. Außerdem ist es möglich Materialmengen zu optimieren und damit Kosten zu sparen, sowie ggf. Schadensursachen zu klären.

Die Idee der drei Gründer ist so innovativ und bahnbrechend, dass das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) ihr Gründungsvorhaben mit rund 100.000 Euro über das EXIST-Programm förderte.

Mehr unter www.nonlin.de.   

PolyNature GmbH

Die Gründer der PolyNature GmbH. Foto: M. Behne, behnelux.de

Die Gründer der PolyNature GmbH. Foto: M. Behne, behnelux.de

Die Gründer der PolyNature GmbH. Foto: M. Behne, behnelux.de

Die Bioingenieurin Isabell Stolte und der Wirtschaftsingenieur Dr. Patrick Frohberg entwickeln, produzieren und vertreiben biobasierte Kunststoffe auf Basis von Proteinen. Diese bestehen zu 100 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen und sind ungiftig, ernährungsphysiologisch unbedenklich und essbar. Außerdem sind die Folien rückstandsfrei biologisch abbau- und kompostierbar.

Anwendungen finden die Produkte von PolyNature, zu denen multifunktionale Agrarfolie, Saatband, Spezialfolien und Proteinbeschichtungen zählen, in der Landwirtschaft und im Gartenbau, in der Lebensmittelindustrie, im Tierfutterbereich sowie in der Naturkosmetik. Der Vorteil der Biofolien ist, dass die Folieneigenschaften ganz gezielt auf den Bedarf des Kunden (bzgl. mechanische Leistungsfähigkeit, Farbe oder Form) einstellbar sind. So können beispielsweise in Saatbänder gezielt Düngemittel und Substanzen für den Pflanzenschutz und die Schädlingsbekämpfung integriert werden, die gesteuert während des Einsatzes abgegeben werden.

Auf dem Weg zur Unternehmensgründung unterstützte sie das  Hochschulgründernetzwerk Sachsen-Anhalt Süd. Im Jahr 2011 wurden die die beiden Absolventen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg im bundesweiten Wettbewerb „Land der Ideen 2011“ als „ausgewählter Ort im Land der Ideen“ ausgezeichnet.

Mehr unter www.polynature.de.   

Regional-Im-Puls

Das Gründerteam von Regional im Puls. Foto: M. Behne, behnelux.de

Das Gründerteam von Regional im Puls. Foto: M. Behne, behnelux.de

Das Gründerteam von Regional im Puls. Foto: M. Behne, behnelux.de

Für Timothy Atkins, Sebastian Haupt, Sven Hildebrand, Marvin Just und Wanja Seifert ist die Beteiligung von Bürgern und Mitarbeitern zentrales Thema ihrer Geschäftsidee und persönliches Anliegen. Im November 2011 gründeten sie unter dem Namen regional | im | puls eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) für die Beratung kommunaler Politik und Gesellschaft. Sie sind Partner für jeden Kunden, der die Vorteile von Beteiligungsprozessen für sich nutzen möchte. Das können Kommunen, Unternehmen, Verbände und Vereine sein und jeder, der seine Stakeholder (Anspruchsgruppen) in einen legitimen und konstruktiven Beteiligungsprozess einbinden möchte.

Kern der Dienstleitung ist das Partizipationsmanagement, darunter fällt die methodische Beratung, das zielgruppenspezifische Marketing und die Teilnehmerakquise, sowie die Organisation, Moderation und Koordination von Veranstaltungen und deren Nachbereitung. Die Politikwissenschaftler, die eine vielseitige, interdisziplinäre Ausbildung, sowie hohe Methodenkompetenz in Beteiligungsverfahren mitbringen, bieten ihren Kunden einen Full-Service und Festpreise statt Stundensätzen. Damit heben sie sich von ihren rund 30 Mitbewerbern auf dem deutschen Markt ab.

Mehr unter www.die-regionalimpuls.de   .

Rania El-Azzami: Cultivation Japan

Gründerin Rania El-Azzami. Foto: M. Behne, behnelux.de

Gründerin Rania El-Azzami. Foto: M. Behne, behnelux.de

Gründerin Rania El-Azzami. Foto: M. Behne, behnelux.de

Das Konzept von „Cultivation Japan“ bietet einen Service für japanische Sprache und Interkulturelle Beratung und startete im Sommer 2012 zunächst mit dem Geschäftsbereich Sprache. Angeboten werden individuelle Einzeltrainings sowie Intensivkurse mit Gruppencharakter, in denen über eine ganzheitliche Sprachausbildung hinaus auch unverzichtbare Einsichten in die kulturellen Gepflogenheiten  Japans vermittelt. Nach der Anlaufphase ihrer Gründung sollen weitere Geschäftsbereiche folgen, die die Inhaberin derzeit noch vorbereitet. „Cultivation Japan“ soll schließlich ein Verbindungsstück zu Japan werden, das dem deutschen Raum sämtliche Facetten des Landes näher bringen soll.

Rania El-Azzami legt bei ihrem  Kursangebot besonderen Wert darauf, persönlich auf ihre Kunden einzugehen, individuell Erwartungen und Vorgehen abzusprechen und so ein optimiertes Lernen zu ermöglichen - egal, ob die Kursteilnehmer aus privatem Interesse oder beruflicher Notwendigkeit einen professionell geleiteten Einstieg in den japanischen Kulturkreis wünschen. Während ihres Studiums verbrachte El-Azzami längere Zeit im „Land der aufgehenden Sonne", wobei sie grundlegende Kompetenzen im kulturellen Regelwerk der japanischen Umgangsformen erlernte und ihre eigenen Sprachkenntnisse trainierte.

Die Nachwuchsgründerin nahm für ihre Gründung viele wichtige Informationen aus dem Beratungsangebot durch das erfahrene Gründernetzwerk mit, beispielsweise aus dem Businessplan Seminar und der Teilnahme an der 16. Gründerakademie im Mai 2012.

Michael Wünsche

Gründer von horchmal! - Michael Wünsche. Foto: M. Behne, behnelux.de

Gründer von horchmal! - Michael Wünsche. Foto: M. Behne, behnelux.de

Gründer von horchmal! - Michael Wünsche. Foto: M. Behne, behnelux.de

Hinter horchmal! verbirgt sich kein ortsfestes, sondern ein mobiles Tonstudio, das sich an Künstler und Klangkörper richtet, die nicht in einem Tonstudio, sondern lieber vor Ort aufnehmen möchten. Im Herbst 2010 gründete der heute 33-Jährige sein Unternehmen horchmal! in Halle.

Zu den Leistungen des mobilen Tonstudios von Michael Wünsche gehören komplette Audio- und Musikproduktionen, Auftragskompositionen für Film und Fernsehen sowie Dienstleistungen in der Postproduktion und im Tonstudiotechnikverleih. Als Musikproduzent deckt Michael Wünsche mit seinem eigenen und gleichnamigen Musiklabel horchmal!, das er im Herbst 2011 gründete, außerdem alle Bereiche der CD-Produktion ab: Aufnahme, Mix, Mastering, Herstellung der CD (Pressung) und des Artworks (Grafikentwurf, Druck), GEMA- und Label-Abwicklung. Zudem erstellt Michael Wünsche musikwissenschaftliche Publikationen und Gutachten. Durch seine musikwissenschaftliche und musikalische Ausbildung sowie die praktische Erfahrung im Bereich der Tontechnik bündelt der Unternehmer eine Vielfalt wichtiger Kernkompetenzen auf professionellem Niveau. Unterstützung bei der Existenzgründung erhielt der Ton-Experte vom Hochschulgründernetzwerk, unter anderem bei der Erstellung des Businessplans.

Mehr unter www.horchmal.com.   

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